„Eine Wunde, die nicht heilt“: Nach dem Anschlag

20Mär15:0018:00„Eine Wunde, die nicht heilt“: Nach dem Anschlag15:00 - 18:00(GMT+01:00) TEKİEZ, Ludwig-Wucherer-Straße 12, 06108 Halle

Triggerwarnung

Rechtsterrorismus

Veranstaltungsdetails

Am jüdischen Feiertag Jom Kippur, dem 9.10.2019, ereignete sich der rechtsterroristische, antisemitische und rassistische Anschlag in Halle und Wiedersdorf. Viele Menschen wurden verletzt, manche davon schwer. Zwei von ihnen wurden ermordet; Jana L. und Kevin Schwarze werden wir nie vergessen. Wie geht es den Überlebenden und Angehörigen vier Jahre danach? Was sind Perspektiven und Forderungen von Betroffenen? Wie geht die Stadt mit dem Anschlag um? Warum ist der Anschlag so komplex? İsmet Tekin, Überlebender des Anschlags und Projektkoordinator des TEKİEZ führt uns durch die Geschichte des Raums und zeigt, wie aus einem Tatort ein Raum des Erinnerns und der Solidarität wurde. Gemeinsam mit ihm und Alma Roggenbuck, beide Mitglieder der Soligruppe 9. Oktober, hören wir Betroffenenperspektiven auf den Anschlag, auf die Folgen und auf das Gedenken.

#workshop #erinnern #solidarität #antisemitismus #rassismus

Informationen zu Sicherheit/Barrieren: Vor dem Gastraum liegt eine Stufe, wir helfen natürlich rüber. Die Toiletten sind nur über eine Treppe zu erreichen, die nächsten Toiletten, die mit Rollstuhl befahrbar sind, befinden sich in der Steintorcampus-Bibliothek. Saft und Traubenzucker liegen im Gastraum aus, Menstruations-Hygieneprodukte gibt’s in den Toiletten, ein Luftfilter kümmert sich um einen Teil der Viren. Sprich uns gern für Zugänge an!

photo credits: Jens Gyarmaty


Sprache

Deutsch

Zielgruppe

alle Interessierten


Teilnahmegebühr

kostenfrei

Anmeldefrist & Kontakt

Anmeldung
per E-Mail an tekiez@friedenskreis-halle.de


Referent*innen

İsmet Tekin & Alma Roggenbuck


Veranstalter*in

TEKİEZ – Raum des Erinnerns und der Solidarität / Soligruppe 9. Oktober


Zeit

(Mittwoch) 15:00 - 18:00(GMT+01:00)

Ort

TEKİEZ

Ludwig-Wucherer-Straße 12, 06108 Halle

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