Vom 14. bis zum 29. März 2026 hat unser Motto „Kein Bock auf Spaltung!“ in Halle (Saale) viele Menschen erreicht. Wir, die AG Bildung von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage, bedanken uns bei allen Beteiligten der Bildungswochen gegen Rassismus 2026, insbesondere bei allen ehrenamtlichen Helfer*innen und allen beitragenden Organisationen, sowie bei den Mitarbeitenden und Engagierten im Friedenskreis Halle e.V. und bei Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage. Ein besonderer Dank gilt dem neuen theater Halle für die Kooperation zum Auftakt. Vielen Dank an die Fördernden und weiteren Kooperationspartner für die finanzielle Unterstützung, sowie den zahlreichen Spender*innen.
Die Bildungswochen in Zahlen:
- 51 Veranstaltungen mit insgesamt etwa 2.800 Teilnehmenden
- 62 Akteure im Veranstaltungs-Programm: die Mitglieder von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage sowie weitere Vereine, Initiativen, städtische Institutionen und Einzelpersonen
- 11 neue Akteure für das Netzwerk gewonnen
- etwa 5 Ehrenamtliche neu in die AG Arbeit eingestiegen

Die Einladung zu den Bildungswochen hing an Litfaßsäulen und digitalen City Screens in ganz Halle aus. Die neu konzipierten Werbe-Postkarten wurden von vielen ehrenamtlichen Unterstützer*innen nach Kräften in der ganzen Stadt verteilt.
Das vielfältige Programm der Bildungswochen haben wir auf der Website www.bildungswochen.de und Instagram unter @bildungswochen beworben. Jede Veranstaltung ging mit einer Story und einem Beitrag online, meist in Kooperation mit den jeweiligen Veranstaltenden. Das Medium wurde zudem genutzt um Kooperationspartner zu gewinnen und der Zielgruppe einen Einblick in die ehrenamtliche Arbeit der AG zu geben. Im Zeitraum der Kampagne erreichte Aufrufe für Beiträge und Reels: mehr als 80.000!

„Spaltung überwinden – neu verbinden!„ war das Motto des Aktionstages zur Eröffnung der Bildungswochen am 14. März im neuen theater, veranstaltet von der AG Bildung von Halle gegen Rechts, dem Friedenskreis Halle e.V. und dem neuen theater Halle. 15 Organisationen trugen zur Eröffnungsveranstaltung bei und stellten ihre zivilgesellschaftliche Arbeit vor. Highlights waren die Redebeiträge von Jan Riedel (CDU, Bildungsminister von Sachsen-Anhalt), Alexander Vogt (Oberbürgermeister der Stadt Halle), Franziska Blath (Geschäftsführender Vorstand vom Friedenskreis Halle e.V.), Dr. Delal Atmaca (Geschäftsführerin von DaMigra e.V.), Mille Maria Daalsgard (neues theater Halle) und Sabine (Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage). Rundherum gab es Kreativ-Angeboten für Kinder und Erwachsene, eine Silent Disco, sowie Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre. Insbesondere für Jugendliche und für alle Interessierten fand parallel ein Filmscreening zum Thema Antisemitismus statt: „Masel Tov Cocktail“ (2020) sowie eine Living Library vom Jedermensch e.V..






Gerahmt waren die Statements von 3 musikalischen Acts aus Halle (Saale): Mariam Koné spielte Afropop, Blues und traditionelle malische Musik, Songs für Huckleberry untermalten die Veranstaltung mit deutschsprachigen Singer-/Songwriter-Pop und Viktoriia Valiieva (Klavier, Donetzk-Ukraine), Viktor Kabieev (Klarinette & Saxophon, Cherson-Ukraine) und Diana Shcherbakova (Gesang, Ternopil-Ukraine) präsentierten ein elegantes Programm aus weltbekannten Jazz-Klassikern und ukrainischer Folklore.



Abschlussveranstaltungen der Bildungswochen
Zum Abschluss der Bildungswochen veranstaltete MitMischen e.V. einen Ausklang mit Rückblick auf die Veranstaltungen. Neben Essen und Live-Musik boten sie vor allem für junge Menschen Austausch und Kennenlernen, mit einem Gallery Walk zu den Bildungswochen, Politik-Quiz, Kreativangeboten und Live-Musik.

Vollständiges Programm: Bildungswochen 2026
Themenspektrum der Veranstaltungen in den Bildungswochen:
– Empowerment von queeren Personen, People of Color, Personen mit Behinderung und Personen mit Migrationserfahrung
– Informations- und Präventionsarbeit zu Rechtsextremismus, anti-muslimischem/anti-schwarzem/anti-asiatischem Rassismus, Antiziganismus und weiteren Diskriminierungsformen, Informationsarbeit zu Kolonialismus
– Informationsarbeit zu Asylrecht, Menschenrechten, Vielfaltsgestaltung
– Lernräume und Vernetzung zum Einstehen gegen Diskriminierung und für demokratisches Handeln
– Dialogveranstaltungen zu Diskriminierungserfahrungen, Ausgrenzung, Zugehörigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt
– historische Einordnungen von Antisemitismus, Anti-Feminismus und Rechtsradikalismus
– Prävention von Monokulturalismus (durch interkulturelle Veranstaltungen, interkulturelles Lernen, Perspektivwechsel durch Dialogformate)







