Im November 2018 fuhren Schüler*innen der Stiftung Bildung und Handwerk (SBH) Südost und der Kooperativen Gesamtschule (KGS) „Ulrich von Hutten“ für fünf Tage in die Gedenkstätte Auschwitz. Sie hielten ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle in einem Buch und auf Video fest.

Die Schüler selbst beschreiben ihr Projekt wie folgt: "Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen, die aus erster Hand vom Holocaust berichten können. Mit dem Projekt "Spurensuche - Tagebuch der Gefühle" haben sich Jugendliche mit dem Holocaust auseinander gesetzt und sich auf Spurensuche begeben. Mit Hilfe der Erstellung eines Tagebuches der Gefühle entsteht ein Erfahrungsbericht über das Erlebte.
Statt der Lesung im Raum für Kunst Halle e.V. könnt Ihr hier das Video ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=UmUzmYN3wWE&list=PLqn_xkH9Q8LfAzqI8DO61QZUKYqPzwTx5&fbclid=IwAR3gZp0FfuZauPPUswXkrWoo8OA5L0gQ_DBl6IgvJ3QEmE7DOrRxrDJRDHI

 

 

#VerbrannteOrte Für heute Abend war ja die Eröffnung der Ausstellung "Verbrannte Orte" im Raum für Kunst Halle e.V. geplant. An dieser Stelle empfehlen wir Euch die dazugehörige Website, die sich mit dem Thema Bücherverbrennungen im Dritten Reich auseinandersetzt.

"An kaum einem Ort gibt es heute eine sichtbare Erinnerung. Viele Menschen wissen, dass es in Deutschland Bücherverbrennungen gab, kennen jedoch oft nur die Verbrennungen im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“ und hier wiederum meistens nur die festliche Verbrennung auf dem Bebelplatz in Berlin. Der Großteil der über 90 Verbrennungen ist der Allgemeinheit kaum bekannt. Zwar gibt es viele wissenschaftliche Forschungen und einige Publikationen zu dem Thema jedoch wenig Bekanntheit darüber hinaus."

https://verbrannte-orte.de/

Wer hat Burak Bektaş ermordet? Die Polizei hatte im Kontext des NSU rechtsextreme Hintergründe ausgeschlossen. Sie stellte keine Verbindung zwischen den Morden her. Stattdessen wurden die Opfer und Hinterbliebenen von Polizei und Gesellschaft kriminalisiert. Familien der Opfer des NSU hingegen organisierten Schweigemärsche mit der Forderung „Kein 10. Opfer“. In der ZDF-Doku kommen Familie und Freunde von Burak Bektaş zu Wort
Seit Jahren wird der Berliner Stadtteil von Rechtem Terror überzogen: Hakenkreuzschmierereien, Brandanschläge und am Ende auch Morde?

Wir empfehlen eine 43 min. ZDF Dokumentation [Rechter Terror in Neukölln? Der Fall Burak Bektaş - Ein Film von Carla Röthig]

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/rechter-terror-in-neukoelln--der-fall-burak-bektas-100.html?fbclid=IwAR1VjWaIO4Tet_zUg-SYhwS_UNTLP6Jm7xauUjU5NBtqlWqBIjiyLUM9QqU

Und hier noch einen Artikel dazu

https://www.tagesspiegel.de/politik/rechter-terror-seit-drei-jahren-die-wut-der-menschen-in-neukoelln-waechst/25359432.html?fbclid=IwAR08fnWQob6ZxxVu3Yvt8QUate6Gad_GYT862zdNb7_IXpf_DRAckp8XIR8

Ab heute gibt es jeden Tag eine neue Empfehlung zur antirassistischen Online-Weiterbildung. Bleibt gesund, seid solidarisch gegenüber euren Mitmenschen. Lasst uns gemeinsam gut durch die kommenden Tage und Wochen gehen und dabei die politische Arbeit verändern, nicht einstellen.

Bild könnte enthalten: Text

 


Wir müssen leider die „Bildungswochen gegen Rassismus" 2020 absagen.
Um die Verbreitung von SARS-CoV-2 (Coronavirus) zu verlangsamen ist es
unbedingt notwendig, jede größere Ansammlung von Menschen zu vermeiden
(social distancing). Bitte nehmt die Hinweise zur Hygiene (Händewaschen,
Nies- und Hustenhygiene) und zum Schutz vor Infektionen ernst,
informiert Euch und andere. Verlässliche Infos findet ihr unter
www.infektionsschutz.de. Da ältere Menschen möglichst wenig das Haus
verlassen sollten: Bitte bietet ihnen Hilfe an, ruft Verwandte an,
achtet darauf dass niemand einsam ist. Ab Montag, 16.03.2020, bieten wir
für zwei Wochen online unter www.bildungswochen.de, auf Facebook und bei
Twitter unter dem Hashtag #BildungswochenZuhause Hinweise auf gute Artikel,
Radiobeiträge, Filme und vieles mehr an – Bildungsangebote gegen Rassismus,
die sich von zuhause aus nutzen lassen! Lasst uns solidarisch miteinander
umgehen und unsere politische Arbeit fortsetzen,
für den Moment mit anderen Mitteln.

 

Unfortunately we have to cancel the „Bildungswochen gegen Rassismus" 2020.
In order to slow down the spread of SARS-CoV-2 (Coronavirus) it is absolutely
 necessary to avoid any major accumulation of people (social distancing).
Please take the instructions on hygiene (washing hands, sneezing and coughing
hygiene) and protection against infections seriously. Inform yourself and others.
 You can find reliable information in English at
https://www.ecdc.europa.eu/en/novel-coronavirus-china/questions-answers
Since older people should leave the house as little as possible: Please offer
them help, call relatives, make sure that nobody is lonely. From Monday,
16th of March, we offer for two weeks online at www.bildungswochen.de and on
Facebook and Twitter under the hashtag #BildungswochenZuhause references to
good articles, radio features, films and much more – educational offers against
racism that can be used from home! Let us show solidarity with each other and
continue our political work. For the moment by other means.

Nicht nur der rassistische und antisemitische Anschlag
2019 macht es notwendig, dass wir uns öffentlich für
eine Gesellschaft der Vielfalt, Solidarität und gegen
rechte Gewalt einsetzen. Mit der Parade der Vielfalt
quer durch Halle wollen wir uns für ein friedliches
Miteinander aller Stadtbewohner*innen – unabhängig
von Herkunft, Einkommen, sexueller Orientierung,
Aussehen, Religion oder Geschlecht – einsetzen.
Am 29. März laut, bunt, kreativ – und gerne aktiv mitgestaltet
durch Eure Beiträge!

Startpunkt 13:00 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz, 06114 Halle (Saale)
Abschluss ab 16:00 Uhr mit Konzerten, Pizza aus dem Lehmbackofen
und weiterem Programm bis 19:00 Uhr im FreiFeld (ehemals
„Brache“), Landsberger Straße 29, 06110 Halle (Saale)

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عندما خرجنا إلى الشارع بعد الهجوم الإرهابي, العنصري و المعادي للسامية في 9 تشرين الأول - أكتوبر 2019، حتى لا نكون لوحدنا مع رعبنا وحزننا وغضبنا ولإظهار تضامننا مع ضحايا الهجوم ، شعرنا بقدر كبير من التعاون و التضامن. كان من الجيد أن نؤكد لانفسنا وللعالم أن التحريض اليميني والعنصري والعنف لا يمكن أن يخيفنا.
دعونا نبدي تضامننا ونظهر أن هناك الكثير من الناس في هالة يعملون من أجل مجتمع متنوع ضد العنصرية والعنف. مع مسيرة Parade der Vielfalt في جميع أنحاء هالي ، نريد العمل علنًا من أجل التعايش السلمي لجميع سكان المدينة - بغض النظر عن الأصل أو الدخل أو الميل الجنسي أو المظهر أو الدين أو الجنس.
نتشرف بدعوتكم للمشاركة في مسيرتنا في 29 اذار - مارس 2020 لتكون صاخبة وملونة وخلاقة ، للتعرف على أشخاص و منظمات جدد، وللاحتفال بتنوع هذه المدينة!
اهلا وسهلا بكم لإثراء و اغناء هذه المسيرة من خلال الموسيقى والرقص والمسرح والكثير من الانشطة!
نحن نتطلع  لمساهمات و كلمات يمكن تقديمها من قبل مجموعات أو أشخاص لم تقدم لهم فرص للمشاركة حتى الآن, اهلا و سهلا بكم و بافكاركم

 

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Parade pour la diversité - manifestation pour une société ouverte.
Les attaques racistes et antisémites de 2019 confirment à nouveau la
nécessité de nous engager publiquement pour une société diversifiée
et solidaire, et de stopper la violence d'extrême droite. Cette Parade
pour la diversité qui traversera Halle nous permettra de défendre haut
et fort le vivre-ensemble pacifique entre tout.e.s les habitant.e.s -
quelque soit leur origine, revenu, préférence sexuelle, aspect
physique, religion ou sexe. Le 29 mars sera haut en couleurs et créatif
- venez apporter votre pierre ! Nous finirons avec des concerts, des
pizzas cuites au four d'argile et tout un programme culturel, de 16 à
19 heures. Début : 13h, Rosa-Luxemburg-Platz, 06114
Halle. Fin : 16h, Freifeld (autrefois "Brache"), Landsberger Straße 29,
06110. Organisateurs : Halle gegen Rechts - Bündnis für Zivilcourage,
Anwohner*innen-Initiative Adam-Kuckhoff-Straße, Solidarity City Halle,
Stadt Halle (Saale), Dienstleistungeszentrum Bürgerbeteiligung,
Quartiermanagement Ost, Freiimfelde e.V. - et tant d'autres.

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Desfile por la diversidad - manifestación por una sociedad abierta. Los
ataques racistas y antisemitas de 2019 confirman otra vez la necesidad
de defender públicamente una sociedad abierta y solidaria, y de
rechazar la violencia de la extrema derecha. Este desfile por una
sociedad atravesará Halle y nos permetirá de exprimir nuestro apoyo al
vivir juntos pacífico de todos y todas habitantes - cualquiera sea su
orígen, su ingreso, su preferencia sexual, su físico, su religión o
su sexo. El marzo 29 será colorado, creativo - que todos y todas se
sienten invitados de aportar su granito de arena. Terminaremos con
conciertos y pizzas cocidas al horno de barro y otras animaciónes, de
16 las 19 horas. Inicio : 13 horas, Rosa-Luxemburg-Platz,
06114 Halle. Fin : 16 horas, Freifeld (antes "Brache"), Landsberger
Straße 29, 06110. Organizadores : Halle gegen Rechts - Bündnis für
Zivilcourage, Anwohner*innen-Initiative Adam-Kuckhoff-Straße,
Solidarity City Halle, Stadt Halle (Saale), Dienstleistungeszentrum
Bürgerbeteiligung, Quartiermanagement Ost, Freiimfelde e.V. - y muchos
otros.

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When we took to the streets in the days after the
anti-Semitic and racist terrorist attack on October 9th, 2019,
we together experienced a great deal of solidarity.
A great many people felt the need to express their shock,
grief and anger, as affected  by racism and
- despite right-wing hostility - to show their solidarity
with the victims of the attack. It was good to reassure
ourselves and the world that we are not prepared to be
intimidated by right-wing agitation and violence.
Let us build on these expressions of solidarity and show
that there are people in Halle who work actively for a
diverse society and against social division, racism and
right-wing violence. Let us together reaffirm the diversity
of the city: With the Diversity Parade through Halle we want
to set a sign for the peaceful coexistence of all city residents
- regardless of their origin, income, sexual orientation,
appearance, religion or gender.
We invite you to join us!
Be loud, colorful and creative on March 29th, 2020,
meet new people, associations and organizations,
and celebrate the diversity of this city!
We call upon you to enrich and actively shape the
„Diversity Parade" through music, dance, theater and more!
We look forward especially to contributions from groups or
individuals who have so far found little visibility in Halle!
We look forward to your participation, your ideas and our joint event!

Where and when?
Start: 1:00 p.m., Rosa-Luxemburg-Platz, 06114 Halle
End: approx. 4:00 p.m., FreiFeld (formerly “Brache”),
Landsberger Straße 29, 06112 Halle
Organizer: Halle gegen  Rechts – Bündnis für Zivilcourage,
Residents-Initiative Adam-Kuckhoff-Straße, Solidarity City Halle,
The City of Halle (Saale), Service Centre Civil Commitment,
Neighborhood Management East, Freiimfelde e.V. an many more